|
Seid dem 16. Jh. gibt es eine, an der jetzigen Kapelle sich gabelnde, 150 m lange Straßenzeile aus Quereinhäusern und Streckhöfen. Die ältesten heute noch erhaltenen Bauten sind: Hausnummer 4 1801, Nr. 14 1829, Nr. 26 1862 und Nr. 15 1867. Das unter Denkmalschutz stehende lothringische Quereinhaus Nr. 15 bildet mit dem „Gaasbur“ (Brunnen), der Kapelle von 1907 und dem Haus Nr. 14, ein Streckhof; - die seit 1992 eingerichtete Denkmalzone. Die ältere Vorgängerkapelle mit dem Patrozinium Simon und Judas, 1569 bereits erwähnt, lag auf einem kleinen Hügel hangabwärts, östlich vom Haus Nr. 26. Sie wurde 1906 wegen Feuchtig- und Baufälligkeit abgerissen. Brauchbare Teile davon sind in die jetzige Kapelle eingebaut. Diese ist dem hl. Gangolf geweiht und bildet mit den davor stehenden 1907 gepflanzten Lindenbäumen einen markanten Punkt Kelsens.
|